www.essistant.de
Werkzeuge
Reinigung & Pflege
Antrieb
Kette
Schaltwerk
Umwerfer
Bowdenzüge
Tretlager
Tretkurbel
Pedale
Kette

Rechtzeitiges Wechseln der Kette schützt Kettenblätter und Zahnkranz vor Verschleiß. Wer diesen Punkt nicht beachtet und die Kette erst austauscht, sobald sie durchrutscht, kommt nicht umhin, auch den Zahnkranz und vereinzelt die Kettenblätter zu erneuern. Dies macht nicht nur mehr Arbeit, sondern treibt die Kosten enorm in die Höhe.
Der beste Indikator für eine verschlissene Kette ist der Rohloff Ketten-Caliber. Aber auch durch Messen kann man den Verschleiß bestimmen: Sind 12 Kettenglieder länger als 30,8 cm, ist Austausch dringend angeraten.
Bei einer neuen Kette ist die Länge so zu wählen, dass man sie über das große Kettenblatt und den großen Zahnkranz hinten legt, ohne sie durch das Schaltwerk zu führen. Geben Sie ein Kettenglied zu und längen die Kette mit dem Kettennieter entsprechend ab.

Zum Öffnen der Kette braucht man den Kettennieter. Man legt die Kette so ein, dass das Auge direkt unter dem Dorn des Kettennieters zu liegen kommt. Durch Drehen der Spindel vorsichtig den Stift aus der Verbindung drücken.

Den Stift der Kette nur so weit ausdrücken, bis man von Hand die Kette öffnen kann. (Eine Ausnahme bilden Shimano Hyperglide Ketten: Man muss den Stift ganz ausdrücken und durch einen neuen sogenannten HG-Stift ersetzen. Sonst wird sich die Kette immer wieder an dieser Stelle öffnen.)

Zum Verschließen der Kette benutzt man wieder den Kettennieter. Dieses Mal dient der Dorn zum Eindrücken des Kettenstiftes. Er sollte auf beiden Seiten gleich weiter heraus schauen. Da sich durch Zusammendrücken das Kettenglied versteift, muss es durch leichtes biegen senkrecht zur Laufrichtung gelockert werden.